Anhaltisches Theater Dessau
Vorschau221. Spielzeit 2015/16

7. Sinfoniekonzert

Antonín Dvořák
Die Waldtaube (Holoubek)
Sinfonische Dichtung op. 110

Dmitri Kabalewski
Violoncellokonzert Nr. 1 g-Moll op. 49

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssinfonie

Violoncello Harriet Krijgh

»Ich schrieb die Sinfonie zu Ende Winters 1841, wenn ich es sagen darf, in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis ins höchste Alter hinauf und in jedem Jahr von neuem überfällt. Schildern, malen wollte ich nicht …«, heißt es in einem Brief Robert Schumanns. Als Frühlingssinfonie ist der sinfonische Erstling des Komponisten in die Musikgeschichte eingegangen. Das ›Schildern‹ und ›Malen‹ liegt in der Natur Sinfonischer Dichtungen. Auch Antonín Dvořák wandte sich am Ende seines Lebens dieser musikalischen Gattung zu. Nach einer Ballade seines Landsmannes Karel Jaromír Erben entstand 1896 Die Waldtaube. Meisterhaft gelingt es Dvořák, die schaurige Volkssage um Liebe, Mord, Schuld und Gewissen in ein atmosphärisch dichtes Musikstück zu verwandeln. Einer neuen, jungen Generation von Musikern widmete Dmitri Kabalewski 1949 sein 1. Cellokonzert. In seiner frühlingshaften Frische vermag es auch heute noch zu begeistern – zumal wenn die 23-jährige Harriet Krijgh aus den Niederlanden, eine der momentan aufregendsten und vielversprechendsten Cellistinnen, sich des Werkes annimmt.

Jeweils 18.30 Uhr findet im Foyer eine Konzerteinführung statt.

19.05.16, 19.30 Großes Haus
20.05.16, 19.30 Großes Haus