Vor den Vätern sterben die Söhne

nach dem Erzählband von Thomas Brasch.
Der Sieger der Wunschstück-Wahl!

Demokratie hat im Alten Theater mittlerweile Tradition – wird hier doch seit zwei Spielzeiten regelmäßig der »Wunschfilm« gewählt. Nun gehen wir einen Schritt weiter und bringen zum ersten Mal ein vom Publikum demokratisch gewähltes WUNSCHSTÜCK auf die Bühne!

Seit September stellte das Schauspielensemble in öffentlichen Leseproben dem kritischen Publikum drei Texte vor, aus denen sich das Publikum per Wahlzettel oder Online-Abstimmung das Werk auswählen konnte, das es als Inszenierung erleben möchte.
Mit »Totentrompeten« (Einar Schleef), »Vor den Vätern sterben die Söhne« (Thomas Brasch) und »3 von 5 Millionen« (Fritz Kater) standen seit September drei Werke zur Wahl, die zwei Dinge gemeinsam haben: Zum einen beschäftigen sie sich alle mit der DDR beziehungsweise deren Untergang. Zum anderen stellen sie keine klassischen Theaterdramen mit klar verteilten Rollen und Regieanweisungen dar; ihre eigensinnige Textstruktur ruft beim Leser unweigerlich die Frage hervor: Wie soll dieser Text bloß inszeniert werden?

In den letzten Wochen hat das Publikum abgestimmt. Dabei fiel die Wahl mit großer Mehrheit auf den Text, der am wenigsten ein Theaterstück, dafür aber vielleicht der bekannteste von allen ist: Thomas Braschs Erzählband »Vor den Vätern sterben die Söhne«.

Brasch, den mit der DDR eine Hassliebe verband, der Kommunist war und doch in diesem Staat nicht leben wollte, hat 1977 mit »Vor den Vätern sterben die Söhne« ein Buch der existentiellen und politischen Revolte geschrieben. Ein Buch von auswegloser Unbedingtheit. Das Buch eines jungen Mannes. Thomas Braschs wohl noch immer bekanntestes Werk zeigt in Prosa-Miniaturen den Alltag der DDR aus der Perspektive verzweifelter Loyalität. Hier will einer den Sozialismus, aber lebendig, anarchisch, human. »Alles anders machen«, schreit seine Hauptfigur, einer wie Brasch selbst, »ohne Fabriken, ohne Autos, ohne Zensuren, ohne Stechuhren. Ohne Angst. Ohne Polizei.«

In David Ortmanns Inszenierung, die am 5. Dezember um 20 Uhr Premiere im Foyer des Alten Theaters Premiere haben wird, werden sich Braschs Erzählungen zu einer Geschichte dreier Arbeiter unterschiedlicher Generationen und Ansichten verbinden.


Der Preis für diese Veranstaltung beträgt 18,- Euro (bzw. 15,- Euro ermäßigt) und beinhaltet ein Freigetränk im Alten Theater.


PRESSESTIMMEN

"Das Werkhallen-Einmaleins", Mitteldeutsche Zeitung, 19.12.2013

von Kai Agthe

Das Werkhallen-Einmaleins

ANHALTISCHES THEATER In Dessau sind zwei Kammerspiele zu erleben. Thomas Brasch beschreibt die Arbeitswelt der DDR und Heiner Müller das lüsterne Rokoko.

Man kann Thomas Brasch alles Mögliche nachsagen, nur eines nicht: Dass er je dem Zeitgeist oder literarischen Moden gefolgt wäre. Für seine politischen Überzeugungen wurde er von DDR-Hochschulen exmatrikuliert und wegen angeblicher staatsfeindlicher Hetze ins Gefängnis gesteckt. Brasch (1945-2001) verließ "das langweiligste Land der Welt" (Volker Braun) im Dezember 1976, nachdem Wolf Biermann ausgebürgert und es für ihn aussichtslos war, seine Texte publizieren zu können. Und so wurde der Band "Vor den Vätern sterben die Söhne" (1977) Braschs erste Buchpublikation im Westen. Die spröden Texte zeichnen ein ungeschminktes Bild von der Lebens- und Arbeitswirklichkeit in der DDR.

Am Anhaltischen Theater hatte am vergangenen Wochenende eine dramatisierte Version von Braschs "Vor den Vätern sterben die Söhne" Premiere. Es ist Dessaus erstes demokratisch gewähltes Bühnenstück. Die Theaterfreunde konnten von September bis November im Internet abstimmen, ob sie Einar Schleefs "Totentrompeten", Fritz Katers "3 von 5 Millionen" oder eben Braschs zu adaptierende Prosa sehen wollten. Das Publikum entschied sich für letztere.

Alle Texte eint, dass sie von der DDR erzählen. Während aber Schleef und Katers Texte Dramen sind, ist Braschs Buch eine Sammlung von lose miteinander verbundenen Erzählungen. Das hieß für David Ortmann, binnen weniger Wochen eine Bühnenvariante zu erarbeiten. Der Dessauer Regisseur hat ein Kammerspiel für drei Akteure gestaltet, das sich auf Braschs Geschichten aus der Produktion konzentriert und im spartanisch ausstaffierten Foyer (Bühnenbild: Jan Steigert) des Alten Theaters zu sehen ist. Aber Achtung: Braschs Dichtung wird auch im Theater nicht zur leichten Muse, dafür ist sie aber authentisch.

Ramtur (Dirk S. Greis) schwadroniert eingangs über seine Zeit als Freiheitskämpfer in Spanien. Seine jungen Kollegen Grabow (Patrick Rupar) und Fastnacht (Patrick Wudtke) sind seiner Geschichten, unabhängig vom Wahrheitsgehalt, überdrüssig. Ramtur verteidigt die Errungenschaften des Sozialismus, derweil die Jungen längst desillusioniert sind und die DDR nur als großen Knast sehen. "Über welche Grenze kann ich gehen, wenn es keinen Sinn mehr hat?", fragt Grabow. Diese Episode lässt das Leitthema des Abends anklingen: Denn Brasch hält dem schönen Schein der offiziellen DDR ebenso anschaulich wie drastisch das wirkliche Leben entgegen. Wohl wissend, dass der Mensch nicht aus stählerner Ideologie, sondern, wie Kant sagt, aus krummem Holz gemacht ist.

Man kann, etwas Kenntnis der DDR, wenigstens aber historische Sensibilität vorausgesetzt, diesen 75-minütigen Theaterabend auch genießen, ohne das Buch zu kennen. Bei der Bühnen-Adaption von solch dichter Prosa wie der Braschs bleibt es freilich nicht aus, dass bisweilen mehr berichtet als gespielt wird. Dirk S. Greis, Patrick Rupar und Patrick Wudtke haben ihren Bauarbeiter-Knigge und ihr Werkhallen-Einmaleins aber genau studiert. Und wo Worte der Wut und der Ohnmacht im Land der begrenzten Unmöglichkeiten nicht helfen, versuchen Ramtur, Grabow und Fastnacht zwischen zwei auf Hochtouren laufenden Windmaschinen sinnlos schwarze Papierstreifen zu schippen. Das ist ein treffendes Bild für das Phänomen DDR als Ganzes. [...]

Der Sieger der Wunschstück-Wahl hatte am Alten Theater Dessau Premiere, KULTURA-EXTRA das online-magazin, 16.12.2013

Premierenkritik zu "Vor den Vätern sterben die Söhne" von Thomas Brasch

von Stefan Bock

Neben dem legendären Bauhaus ist das Anhaltische Theater Dessau das zweite kulturelle Standbein der neben Halle und Magdeburg drittgrößten Stadt in Sachsen-Anhalt. Aber während am Bauhaus gerade in einer sehr interessant gestalteten Ausstellung das Totaltheater des Bauhausgründers Walter Gropius wieder aufersteht, scheinen am monumentalen Vierspartenhaus am Friedensplatz langsam die Lichter auszugehen. Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat beschlossen, die Zuschüsse für das Anhaltische Theater Dessau von acht auf fünf Millionen Euro zu kürzen. Das Geld würde so nur noch für die Sparte Oper reichen. Die fehlenden drei Millionen sind allerdings selbst mit der Schließung der Sparten Ballett, Schau- und Puppenspiel auf Dauer nicht zu kompensieren. Kultusminister und Haupt-Kahlschläger Stephan Dorgerloh gibt sich weiterhin uneinsichtig, und ist somit für die um den Erhalt ihres Theaters kämpfenden Dessauer mittlerweile zum Buhmann des Jahres geworden. Es ist der Stadt und seinem Theater zu wünschen, dass diese schlechte Farce noch zu einem guten Ende kommt.

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Dass kollektives Wünschen noch zu einem Ziel führen kann, zeigte das Theater Dessau nun mit seiner ganz speziellen Wunschstückwahl. Mittenhinein in den Kampf ums Theater kam am letzten Samstag der Sieger Vor den Vätern sterben die Söhne von Thomas Brasch zur Premiere. Man wollte es besser machen, als das Thalia in Hamburg. Daher verordnete das Anhaltischen Theater Dessau Demokratie in Maßen, und gab drei Stücke zur Wahl vor. Braschs Prosaminiaturen aus der sozialistischen Produktion setzten sich dabei gegen Einar Schleefs Totentrompeten, einem vierteiligen Abgesang dreier Damen auf die alte DDR, und Fritz Katers Stück 3 von 5 Millionen, einer Geschichts-Farce über drei Arbeitslose von den 1920er Jahren bis in die Nachwende-Ära. Auch Thomas Brasch stellte in seinem 1977 nach der Ausreise aus der DDR erschienen Buch den werktätigen Menschen in den Mittelpunkt. Nur nicht so, wie es sich die DDR-Oberen in ihren festgelegten Normen gesellschaftlichen Lebens vorstellten, sondern als entmenschlichtes Wesen zwischen Maschinen, der Norm und eigenen Vorstellungen vom Leben gefangen.

Mensch – Raum – Maschine heißt auch die Ausstellung über die Bühnenexperimente des Dessauer Bauhaus'. Wie dem ostdeutschen Arbeiter- und Bauernstaat ging es schon den Bauhäuslern um den Entwurf eines neuen idealen Menschenbilds. Oskar Schlemmer charakterisierte es, die innere Zerrissenheit des modernen Menschen aufgehoben, als einen harmonischen Verbund von Geist und Materie, Mensch und Maschine. Nur konnte man in der DDR zwar viel mit Gemeinschaft, aber weniger mit harmonischer Metaphysik anfangen. Drei dieser Vertreter der damaligen DDR-Arbeiterklasse stellt Regisseur David Ortmann nun auf die Bühne im Foyer des Alten Theaters, der kleineren Dessauer Nebenspielstätte. Und gleich zu Beginn übertönt höllischer Maschinenlärm, der im Folgenden auch noch durch zwei Windmaschinen verstärkt wird, die Schreie der drei Arbeiter im Blaumann beim gemeinsamen Einrichten der Bühne (Jan Steiger). Es knallt und schallt durchs offene Treppenhaus wie in einer Werkhalle. Man kann das Eisen, von dem Brasch in seinem Text spricht, regelrecht durch die Luft fliegen hören.

Dann sitzen die drei auf Stühlen, essen, rauchen und erzählen sich wie in der Betriebskantine ihre Geschichten aus der Produktion. Es geht darin u.a. um die Dreher Grabow, Ramtur und Fastnacht, dem gescheiterten Neuerer wider Willen, der selbst noch im Selbstmordversuch vom übermächtig fordernden Geist MARXENGELS verfolgt wird. Hier stellen zwei im Duett sprechende Darsteller das Denkmal am Marx-Engels-Forum in Berlin nach. Für einige Belustigung sorgen die nachgelassenen Briefe des nach einem Arbeitsunfall im Krankenhaus sterbenden Ramtur, einst eulenspiegelnd aufmüpfig an den Betriebsdirektor geschrieben. Die Jungen hören den Alten und ihren immer gleichen Geschichten von Spanienkrieg, KZ und dem Aufbau des Sozialismus nicht mehr zu. Sie sehen beim Blick aus dem Fenster nur einen Riesenknast mit Grünanlagen. Das war in den 1960er Jahren, als man noch für eine kurze Zeit des Tauwetters auf der Spur der Steine war, wie ein wenig später im Giftschrank der DDR-Kulturpolitik verschwundener DEFA-Film verhieß.

Die drei Darsteller berichten darüber wie aus einer längst vergangenen Zeit, die heute nur noch den Stoff für ein lustiges, sozialistisches Arbeiterkabarett zu liefern scheint. Und das ist dann auch das Problem des Inszenierenden und der Spielenden, die voller Enthusiasmus etwas erzählen, was sie natürlich nicht selbst erlebt haben und eigentlich auch nicht zwingend selbst erlebt haben müssten, um es mit den Mitteln des Theaters wiedergeben zu können. Brasch schrieb seine Geschichten aus der eigenen Erfahrung heraus. Zerrissen zwischen Affirmation und Auflehnung, mit einer Wut, gleich einem eingeschlossenen, verkehrt liegenden Wolf im Bauch, den man nicht herausoperieren kann. Der Autor beschreibt es auch mit dem mythologischen Bild des geschundenen Marsyas, der sich, dem geforderten Spiel verweigernd, lieber die Haut vom Leibe ziehen lässt als nach den Regeln der Herrschenden zu spielen. Diese Passagen sind in der Spielfassung gestrichen.

Zentraler Kern der Geschichten ist mit Sicherheit die von Robert, der in den Westen will, und seiner kurzen Freundschaft zu einem der Dreher. Sie muss sich hier, etwas aus dem Gefüge des Buches gerissen, dem Erzählstil der Inszenierung anpassen. In ihr spiegelt sich der stetige Widerspruch der Intelligenz gegenüber der Klasse der Werktätigen. Das „I can get now satisfaction“-Gefühl von Robert gegen den Zwang und das eintönige Leben in der Produktion. Zusammen erleben sie gemeinsam mit Sophie einen fast unbeschwerten Sommer an der Ostsee. Regisseur Ortmann nimmt alles für eine Große-Jungs-Geschichte, was sie in Teilen ja auch ist, natürlich mit dem vorhersehbar bösen Ausgang. Robert stirbt bei der Republikflucht, was der Freund erst spät in den Verhören mit dem Stasi-Mann erfährt.

Der Konstellation mit den drei männlichen Protagonisten werden leider auch die nicht unwesentlichen Frauenfiguren Sophie, Rita und Christiane geopfert. Wenn Fastnacht zwischen seiner Frau und der schwangeren Lehrgangs-Bekanntschaft Christiane hin und her gerissen wird, spielen die Männer eine lustige Travestienummer und wirbeln den armen Gequälten ordentlich durcheinander. Aber immer dann, wenn sich die Darsteller vom Erzählmodus lösen und zu spielen beginnen, erreicht die Inszenierung auch den Sound der Vorlage. Da wird z.B. eine rasante Motorradfahrt der Protagonisten auf einem Stuhl getrommelt, wie „im Rhythmus des Bebop: sanft und kräftig.“ Den drei Schauspielern Dirk S. Greis, Patrick Rupar und Patrick Wudtke, die in wechselnden Rollen agieren, ist es zu danken, dass der Abend in weiten Teilen doch beim Publikum ankommt. Der Regie hätte man etwas mehr Gespür für den Stoff gewünscht. Da steckt noch so einiges an dramatischem Potential in der vermeintlich unspielbaren Vorlage.

Tauziehen über der Schlucht, nachtkritik.de, 15.12.2013

Vor den Vätern sterben die Söhne – Das Dessauer Publikum durfte sich was wünschen und bekam Thomas Brasch

von Ute Grundmann

Dessau, 14. Dezember 2013. Wenn der Alte mal wieder von seinen Heldentaten im Spanischen Bürgerkrieg erzählt, rollen die Jungen bloß noch mit den Augen. Das alte Lied kennen sie schon aus dem Kindergarten. Sie aber wollen ihre eigene(n) Geschichte(n) erleben, wollen ihren Platz im Leben und in einem Staat finden, den die Alten hinter einer Mauer eingeschlossen haben. Das ist eine der prägnanteren Szenen in einem Stück, das das Dessauer Publikum per Wahlzettel auf den Spielplan des Anhaltischen Theaters setzte: Thomas Braschs "Vor den Vätern sterben die Söhne" hatte in der kleinen Spielstätte, dem Alten Theater, Premiere.

Für dieses "erste demokratisch gewählte Wunschstück" hatte das Theater seinem Publikum im September Einar Schleefs "Totentrompeten", Fritz Katers "Drei von fünf Millionen" und eben die Erzählungen Thomas Braschs vorgestellt und vorgeschlagen. Und die Zuschauer wollten Braschs Prosa-Miniaturen auf der Bühne sehen.

Erzählungen über den Riesenknast

Und die beginnen im Foyer des Kulturzentrums "Altes Theater" mit mächtig Lärm. Stellwände, die die Bühne verdeckt hatten, werden mit Radau weggeräumt und fallengelassen, Pressluftgehämmer und Maschinengeräusche suggerieren Arbeitsatmosphäre, in dem keiner des anderen Wort versteht. Aber die beiden Jungen Grabow (Patrick Rupar) und Fastnacht (Patrick Wudtke) wissen auch so schon, was Ramtur (Dirk S. Greis) wieder mal erzählen wird, spöttisch lesen sie ihm aus einem sowjetischen Buch vor, rauchen und schnippen die Zigarettenasche in einen putzigen Taschenaschenbecher. Die Stimmung zwischen den Arbeitern ist aggressiv-genervt, ihr Blick auf das Leben in der DDR ist höchst unterschiedlich: Schauen die Jungen aus dem Fenster, blicken sie auf einen "Riesenknast mit Grünanlage", der alte Grabow dagegen sieht noch die Kriegstrümmer.

Solche Kurz-Szenen, Momentaufnahmen hatte Thomas Brasch in seinem Erzählband "Vor den Vätern sterben die Söhne" gesammelt, ein Werk, noch in der DDR entstanden, das aber erst nach seiner Ausreise 1977 im Westen erschien.

Mitteldeutsche Zeitung, 03.12.2013 (KOMMENTAR)

STEFFEN BRACHERT findet es gut, dass das Anhaltische Theater die Besucher an der Stück-Auswahl beteiligt. Demokratie in Maßen

Das Hamburger Thalia-Theater ist daran gescheitert: 2011 hatte die norddeutsche Vorzeigebühne die Hälfte seines Spielplans ohne Vorgaben zur Abstimmung gestellt - und unterschätzt, dass damit auch abstruse Stücke gewinnen können. "Von wegen Schwarmintelligenz" ätzte damals die "Süddeutsche Zeitung". Am Ende setzte sich beispielsweise ein Rock-Musical namens "Peers Heimkehr" aus der Feder der A-Cappella-Band Van Canto durch. Wer den Schaden hat...

Das Anhaltische Theater hat aus solchen Fehlern gelernt - und bringt nach dem Wunschfilm nun ein Wunschstück auf die Bühne. Drei hatten zur Auswahl gestanden - und wurden bei Lesungen vorgestellt. Das ist Demokratie in Maßen. Das schließt unliebsame Überraschungen aus. Durchgesetzt hat sich am Ende ein unbekanntes Stück von Thomas Brasch. Mal sehen, ob die Zuschauer das Experiment belohnen.

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