Malvine Dimpelmoos erzählt ...

Drei kleine Geschichten vom Großwerden

Für Menschen ab 3 Jahren


Alles beginnt, wie in so manch märchenhafter Geschichte, mit einem verpassten Bus. Und da steht sie nun die Malvine Dimpelmoos, kein Rufen hilft, der Bus ist weg und die zauberhaft schöne Fee muss warten. Doch das Warten ist ihr zu langweilig. Also schaut sie sich um, ob es etwas gibt, sich die Zeit zu vertreiben. Da entdeckt sie einen lustig bemalten Papiereimer, eine seltsame Kiste und zwei ziemlich große Eier. Malvine ist entzückt und beginnt aus der Kiste, dem Eimer und zwei Eiern, die Geschichten „Das Kücken und das Entchen“, „Das Rübchen“ und „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ zu zaubern. Da schlüpfen Kückchen und Entchen neugierig aus den Eiern, ein Rübchen kann nur geerntet werden, wenn alle, auch die Maus, mit anpacken und der Papiereimer verwandelt sich unter Malvines Händen in ein Häuslein, in dem Wanja nächtlichen Besuch von einem Bären, einem Hasen und einem Fuchs bekommt. Das sind 3 Geschichten vom Großwerden zum Gucken, Staunen und Mitmachen!


Vorstellungsdauer: 1h

Inszenierung Helmut Parthier
Ausstattung Uta Krieg / Helmut Parthier
Idee und Fassung Uta Krieg
Malvine Uta Krieg
Produktion Ilka Stritzel

PRESSESTIMMEN

Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung / Dessau-Roßlau, 07. Oktober 2010

Kleine Geschichten an der Bushaltestelle Puppentheater zeigt Stück „Malvine Dimpelmoos erzählt“.

Dessau / MZ - Mit dieser Dame verbringt man gern die Zeit an der Bushaltestelle. Ja, da lässt man sogar mal einen Bus vorbeifahren, nur um zuzuhören, was Malvine Dimpelmoos zu erzählen hat. Das ist eine ganze Menge. In einer knappen Stunde schafft sie drei Geschichten und bringt sie quasi aus dem Nichts zu Gehör. Geschichten vom Großwerden sind das. Hören und sehen kann man sie in der neuen Puppentheaterproduktion des Anhaltischen Theaters, die am Sonntag Premiere hatte. „Malvine Dimpelmoos erzählt...“ ist ein Spiel mit allerlei Puppen, mitgebracht von einer ganz besonderen Frau und erzählt für Menschen ab drei Jahren, kündigt das Theater an.

Mitbringen muss MaIvine, die skurrile blaue Fee, allerdings gar nichts. Ihr rotes Köfferchen, mit dem sie an die Haltestelle und vors Publikum tritt, bleibt zu. Denn was Malvine zum Erzählen braucht, das findet sie ringsum, während der nächste Bus noch auf sich warten lässt. Drei Mal schaut sie sich um, drei Mal bergen Papierkorb, Kiste und auch Eier Geheimnisse - sprich Puppen. Als da wären: zwei Küken - eins von der Ente und eins vom Huhn. Malvine lässt sich und den Kindern erzählen, wie ähnlich sich die Vögel sind, fängt mit ihnen den Regenwurm, der ein Zeigefinger ist, und jagt der Fliege hinterher. Am See aber, der mitten in der Kiste liegt, da werden doch Unterschiede klar - und die münden fast in einem Desaster. Das eine Küken schwimmt, das andere geht unter. Nicht ganz. Entchen wird zum Retter und das Abenteuer mündet in Nachtruhe.

Die Geschichte vom Küken und Entchen ist gleichermaßen schnell erzählt, wie gleich darauf „Es klopft bei Onkel Wanja in der Nacht“ und das „Rübchen“. Jedes Mal aber ist es Uta Krieg als Malvine Dimpelmoos, die in der Inszenierung von Helmut Parthier die Szene hervorzaubert. Da wird der Papierkorb zur Stube von Wanja, wo sich Marionetten ans wärmende Feuer setzen. Und wenn man sich gerade fragt, wie diese eine Spielerin das Rübchen-Personal von den Großeltern bis zur Maus bewältigen will, da hat Malvine schon die Lösung parat.

Bereits der Beginn der dritten Geschichte ließ Action erahnen. Die Kinder weckten mit Muhen, Krähen und Bellen ein ganzes Dorf auf, rekelten und streckten sich in den Reihen. Dann durften sie auch Mitspielen, vom Opa bis zur Maus die Figuren halten und kräftig an der Rübe ziehen. So viel Beistand konnte nur zum Erfolg führen. Als alle Rüben geerntet sind, muss Malvine ihrer Melodie folgen und lässt die Zuschauer an der Haltestelle sitzen.

Der Bus für die Rückfahrt der Kindergruppen aus dem Puppentheater stand pünktlich vor der Tür. Allerdings ohne Malvine Dimpelmoos. Die trifft man nur im Dessauer Puppentheater - und zwar heute und morgen und nochmal an fünf Tagen zum Ende des Monats.

Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung / Dessau-Roßlau, 07. Oktober 2010

Kleine Geschichten an der Bushaltestelle Puppentheater zeigt Stück „Malvine Dimpelmoos erzählt“.

Dessau / MZ - Mit dieser Dame verbringt man gern die Zeit an der Bushaltestelle. Ja, da lässt man sogar mal einen Bus vorbeifahren, nur um zuzuhören, was Malvine Dimpelmoos zu erzählen hat. Das ist eine ganze Menge. In einer knappen Stunde schafft sie drei Geschichten und bringt sie quasi aus dem Nichts zu Gehör. Geschichten vom Großwerden sind das. Hören und sehen kann man sie in der neuen Puppentheaterproduktion des Anhaltischen Theaters, die am Sonntag Premiere hatte. „Malvine Dimpelmoos erzählt...“ ist ein Spiel mit allerlei Puppen, mitgebracht von einer ganz besonderen Frau und erzählt für Menschen ab drei Jahren, kündigt das Theater an.

Mitbringen muss MaIvine, die skurrile blaue Fee, allerdings gar nichts. Ihr rotes Köfferchen, mit dem sie an die Haltestelle und vors Publikum tritt, bleibt zu. Denn was Malvine zum Erzählen braucht, das findet sie ringsum, während der nächste Bus noch auf sich warten lässt. Drei Mal schaut sie sich um, drei Mal bergen Papierkorb, Kiste und auch Eier Geheimnisse - sprich Puppen. Als da wären: zwei Küken - eins von der Ente und eins vom Huhn. Malvine lässt sich und den Kindern erzählen, wie ähnlich sich die Vögel sind, fängt mit ihnen den Regenwurm, der ein Zeigefinger ist, und jagt der Fliege hinterher. Am See aber, der mitten in der Kiste liegt, da werden doch Unterschiede klar - und die münden fast in einem Desaster. Das eine Küken schwimmt, das andere geht unter. Nicht ganz. Entchen wird zum Retter und das Abenteuer mündet in Nachtruhe.

Die Geschichte vom Küken und Entchen ist gleichermaßen schnell erzählt, wie gleich darauf „Es klopft bei Onkel Wanja in der Nacht“ und das „Rübchen“. Jedes Mal aber ist es Uta Krieg als Malvine Dimpelmoos, die in der Inszenierung von Helmut Parthier die Szene hervorzaubert. Da wird der Papierkorb zur Stube von Wanja, wo sich Marionetten ans wärmende Feuer setzen. Und wenn man sich gerade fragt, wie diese eine Spielerin das Rübchen-Personal von den Großeltern bis zur Maus bewältigen will, da hat Malvine schon die Lösung parat.

Bereits der Beginn der dritten Geschichte ließ Action erahnen. Die Kinder weckten mit Muhen, Krähen und Bellen ein ganzes Dorf auf, rekelten und streckten sich in den Reihen. Dann durften sie auch Mitspielen, vom Opa bis zur Maus die Figuren halten und kräftig an der Rübe ziehen. So viel Beistand konnte nur zum Erfolg führen. Als alle Rüben geerntet sind, muss Malvine ihrer Melodie folgen und lässt die Zuschauer an der Haltestelle sitzen.

Der Bus für die Rückfahrt der Kindergruppen aus dem Puppentheater stand pünktlich vor der Tür. Allerdings ohne Malvine Dimpelmoos. Die trifft man nur im Dessauer Puppentheater - und zwar heute und morgen und nochmal an fünf Tagen zum Ende des Monats.

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